Unsere Honigbienen (November 2020)

 

Während für uns das Gartenjahr langsam zu Ende geht, hat im Herbst für die Bienen
bereits das neue Bienenjahr begonnen.
Im Spätsommer sind die Trachtzeiten zu Ende. Die Bienen müssen jetzt Futter für den
Winter einlagern und bekommen reichlich Futtersirup.
Im Volk selbst vollzieht sich ein Wandel: Die Sommerbienen werden immer weniger. Die
jetzt schlüpfenden Bienen sind Winterbienen und werden 5 – 6 Monate im Volk leben. Ein
gesundes Volk mit vielen Winterbienen ist die beste Voraussetzung für ein starkes Volk im
kommenden Jahr.
Mit sinkenden Temperaturen wird der Flugbetrieb immer weniger. Spätestens mit dem
ersten Frost stellt die Königin die Eiablage ein und das Volk zieht sich zur Wintertraube
zusammen. Dabei bilden die Bienen eine dichte Traube um ihre Königin. Durch
Flügelschlagen wird die Temperatur in der Beute auf einer konstanten Temperatur von ca.
30 °C gehalten.
Auch die Arbeit des Imkers beschränkt sich jetzt auf gelegentliche Kontrollen des
Bienenstandes.
Und es beginnt die Zeit des Wartens auf den nächsten Frühling!

 

Besuch von Professor Dr. Andreas Roloff (07.10.2020)

Auf den Besuch des deutschlandweit bekannten Forst- und Baumexperten haben wir uns
schon im Vorfeld sehr gefreut. Seit 1994 lehrt und forscht Professor Roloff an der TU
Dresden in Tharandt. Zu seinem Aufgabengebiet gehört auch die Betreuung des
Forstbotanischen Gartens Tharandt, eine der weltweit ältesten, berühmtesten und größten
wissenschaftlichen Gehölzsammlungen. Einmalig in Europa dürfte das unter seiner Leitung
2001 begonnene große Erweiterungsprojekt des Forstbotanischen Gartens sein. Auf 15,4 ha
entstand ein vollkommen neuer Forst- und Landschaftspark, der die vielfältige
nordamerikanische Gehölzflora repräsentiert. Bei einem Besuch dieses ganz besonderen
Gartens am 17. August 2020 stellten wir überrascht fest, dass fast alle Gehölze die extreme
Dürre der letzten Jahre meist gut überstanden haben. Das bestätigt auch unsere eigenen
positiven Erfahrungen mit Bäumen nordamerikanischer Herkunft, wie Douglasie, Küsten-
Tanne und Rot-Eiche an Extremstandorten. Natürlich zeigten wir ihm in unserem
Interkulturellem Garten sämtliche Neupflanzungen unserer „Zukunftsbäume“. Mit großem
Interesse nahm Professor Roloff hierbei besonders auch unsere Bemühungen zum Aufbau
einer regionalen Beratungsstelle für Klimagehölze auf. Hierbei will er uns im kommenden
Jahr mittels seines Fachwissens konkrete Unterstützung geben, was wir natürlich mit Freude
aufgenommen haben.
Übrigens: Der Forstbotanische Garten hat in den Monaten April-Oktober täglich von 8 – 17
Uhr geöffnet. Ein Besuch des neuen Forst- und Landschaftsparks dürfte sich insbesondere
jetzt im Oktober aufgrund der prächtigen Herbstfärbung noch lohnen.
Wilfried Küchler
Cornelia Obst

Der Besuch des Staatsminister Wolfram Günther und des Oberbürgermeisters Thomas Schubert  (21.09.2020)

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link :

https://buergerforum-radebeul.de/besuch-im-interkulturellen-garten-coswig/

Es ist eine hohe Ehre für unseren Verein, dass der Staatsminister bei uns vorbeischaut und sich über unsere Arbeit informiert. Auch unser Oberbürgermeister Thomas Schubert und unsere
Bürgermeisterin Friederike Trommer folgten der Einladung. Ebenso begrüßen durften wir Elke
Siebert als Landratskanditatin, Stadträte, CBL Mitglieder und sachkundige Einwohner. Wir freuten uns sehr über diese recht zahlreichen Gäste und präsentierten unseren Garten. Es war eine gute Gelegenheit, der Stadt für die Unterstützung unserer Arbeit einen Dank auszusprechen. Wir wollen unseren Garten als Ort der Begegnung und der Bildung weiter erhalten und ausbauen und freuen uns auf den Besuch interessierter Gäste und Mitstreiter.

Besuch der Schulklasse ( 09. 07. 2020)

26 Schulkinder in unserem Garten! So schön… Die Kinder interessierten sich sehr für die Pflanzen des Gartens, beobachteten aufmerksam Bienen und verschiedeste Käfer und freuten sich über die Libellen am Teich. In einer langen Schlange liefen sie über die Blühwiese jedes Kind entdeckte für sich ein kleines Tier oder eine besondere Blüte. Die Nester der Feldwespen, der große Baumpilz und unser Hornissenkasten wurden bewundert und von Vereinsmitgliedern erklärt. Alle waren begeistert!
Dann ging es auf zum Beerenpflücken. Hier war die Freude groß und es entbrannte spontan ein
Wettbewerb, welche Gruppe die meisten Früchte sammelte. Zum Glück hatte ihre Hortnerin eine
laute Stimme, so dass die Abteilung nachher wieder geordnet den Rückzug zum Tisch antrat, um
endlich den Beerenjoghurt zu rühren.Ein leckerer Abschluss dieses schönen Gartenausfluges!

Unsere Gartenführung zum Thema „Essbare Pflanzen“ (30.08.2020)

 

Trotz der Hitze konnten wir an diesem Tag zahlreiche Interessenten begrüßen, es waren etwa 40 an der Zahl! Mit diesem Zuspruch hatten wir nicht gerechnet und freuten uns natürlich sehr. So führten Wilfried Küchler und Cornelia Obst je ca. 20 Personen durch unseren Garten, damit auch alle Gäste gut folgen konnten. Alle zeigten sich sehr interessiert, stellten viele Fragen, und tauschten sich auch rege untereinander aus. Auch kontroverse fachliche Diskussionen bereicherten die Veranstaltung.Wir freuten uns über zahlreiche positive Rückmeldungen unserer Besucher, welche sagten, dass sie praktische Dinge zu den verschiedensten Pflanzen erfahren haben und diese in Zukunft für sich nutzen werden. Neue Kontakte wurden geknüpft und der/die Eine oder Andere kommen bestimmt wieder bei uns vorbei!

Stein um Stein … mit Pflanzen als krönenden Abschluss - Juli 2020

Unsere Aktionen bestehen nicht nur aus dem Anbau der Gemüsepflanzen. Uns faszinieren
Natursteine. Zum Beispiel Granit, mit wunderschönen roten und grauen Sprenkeln. Aus diesen
fügten wir Stein um Stein zu einer kleinen Mauer zusammen, die schön geschwungen der Fläche Struktur gibt. Die Anregung dazu fanden wir auf der Insel Mainau, dort sind Mauern aus einem Materialmix Natur- und Kunststein, Holz und Lehm zu bewundern. Gestalterisch sehr ansprechend, stellen solche Bauten durch ihre unzähligen Hohlräume und Spalten wichtige Refugien für Insekten, Spinnen und Eidechsen dar. Denn bei dieser „Trockenbauweise“ wird nicht mit Bindematerial verfestigt, so können sich Kleinlebewesen hineinbohren und verkriechen. Alte Gehwegplatten aus Beton wurden gleich mit eingebaut. Unsere selbst gezogenen Steingartenpflanzen fanden einen exklusiven Standort. Auch eine Sitzgelegenheit auf der Mauer bauten wir ein, ideal für geduldige Naturbeobachtungen.
Die erste Zauneidechse hat schon Unterschlupf gefunden!

Unser neuer Teich

(15.07.2020)

Wasserstellen sind ein tolles Gestaltungselement und werten eine Fläche ökologisch auf. Mit viel  Freude legten wir daher gemeinsam einen kleinen Teich im neugepachteten Bereich unseres Interkulturellen Gartens an. Wir wollen schon bald sich ansiedelnde Wassertiere beobachten sowie auch Vögel, Insekten oder Zauneidechsen, die sich an dieser Tränkstelle einfinden. Freunde und Nachbarn brachten uns Wasserpflanzen, dabei entstanden rege Gespräche über Gartenteiche, Wasserchemie, Naturfotografie und unsere weiteren Aktionen. Wir werden immer  wieder gefragt, wie wir uns mit Mitstreiter aus anderen Ländern bei solchen Vorhaben verstehen. Es braucht zwar oft längere Dialoge und gibt auch mal (lustige..!) Missverständnisse, aber es ist besonders schön für Alle, wenn am Ende die Verständigung funktioniert und wir zusammen etwas Schönes für Alle geschaffen haben.

Exkurs durch die Blühwiese

(20.06.2020)

Unsere Mitglieder führten neue Gäste aus Coswig durch den Naturgarten und unsere "Wilde Wiese" . Mit Begeisterung wurden Blüten fotografiert und mittels Pflanzen-App bestimmt. Wir teilten mit unseren Gästen die Faszination für die verschiedenartigen Insekten, die wir bei dem guten "Flugwetter"  beobachteten. Eine unserer Imkerinnen wusste sehr interessante Einzelheiten über das Leben im Bienenstock zu berichten. So entfalteten sich wunderbare und vielseitige Gespräche . Wir freuen uns sehr über diese neuen Kontakte.


 

Eine interessante Kletterpflanze (20.06.2020)

 

probieren wir hier aus und haben uns eine Konstruktion überlegt, an der sie wachsen kann. Unser schönes Beet, mit Gießrand versehen, wird auf diese Weise bestens ausgenutzt. Denn HOCH ! sollen sie wachsen und ihrem Namen „Stangenbohne“ Ehre machen. Die Mulchschicht aus Holzhächsel fehlt auch hier nicht und hilft Wasser sparen. Wir freuen uns auf die Früchte, aus denen wir auch ein indisches Gericht Bohnen Curry zubereiten wollen.

Der Interkulturelle Garten in Coswig installiert neue Niederschlagsmessstelle. (28.12.2019)

Ende des vergangenen Jahres, am 28.12.2019,  wurde auf dem Gelände des Interkulturellen Gartens eine neue Niederschlagsmessstelle eingerichtet. Installiert wurde ein vom Deutschen Wetterdienst empfohlener Niederschlagsmesser nach Hellmann. 

Dieses Messgerät besteht aus Edelstahl und hat eine von einem scharfkantigen Messingring begrenzte Auffangfläche von 200 cm² in 1 Meter Höhe über Grund. 

Für Landwirte, Förster sowie Hobbygärtner und Hobbymeteorologen spielt im Rahmen des lokalen Wetters vor allem der Niederschlag eine ganz wichtige Rolle.

Die Regenmenge permanent im Auge zu behalten ist essentiell um beispielsweise zu wissen, ob der gefallene Regen (auch über längere Zeitabschnitte) den Pflanzen bzw. Bäumen im Garten genügt oder man diese zusätzlich bewässern muss.

Ab sofort werden wir mittels monatlicher Übersichten auf unserer Webseite regelmäßig die konkrete Situation vor Ort darstellen und entsprechend der Situation auch fallweise Empfehlungen geben. 

 

Einschätzung der momentanen Situation im Raum Coswig

Im Laufe der vergangenen beiden Jahre 2018 und 2019 hat sich ein erhebliches Niederschlagsdefizit eingestellt - mit der Konsequenz, dass unsere Böden bis in größere Tiefen vielerorts vollkommen ausgetrocknet sind. Die bisher gefallenen geringen Winterniederschläge haben an dieser Situation nichts grundlegend geändert. Daher sollten bereits jetzt in den Gärten immergrüne Nadelgehölze und Rhododendren bei frostfreiem Wetter gut mit viel Wasser (möglichst aus der Regentonne) versorgt werden.   

 

Wilfried Küchler 

Dipl. Meteorologe

Weinachtsfeier 2019 (16.12.2019)

Wir Clubmitglieder trafen uns zu unserem Weihnachtsfest in der benachbarten katholischen Kirche.  Die Feier begann pünktlich um 16.00 Uhr, wie es der Zeitplan vorsah, und vor unserer Ankunft wurden die Tische und Stühle aufgestellt, zusammen mit heißen Getränken und Kuchen verschiedener Art und Geschmacksrichtungen, die größtenteils hausgemacht waren. Frau Obst hielt einen informativen und sehr interessanten Vortrag über die Aktivitäten im Jahr 2019, der viele neue Entwicklungen in unserem Garten sowie die Seminare und das Ausflug, das wir im Jahr 2019 mit unseren Kollegen und Vereinsmitgliedern hatten, beinhaltete. Die Präsentation des Schlangenteils war sehr informativ und wir haben auch neue Dinge gelernt. Es war eine große Freude, alle Mitglieder zu treffen. Wir hatten ein wunderbares Gespräch über die bevorstehenden Veranstaltungen und Aktivitäten, die im Garten im Jahr 2020 durchgeführt werden sollen. Wir sind dann alle mit guten Erinnerungen nach Hause zurückgekehrt.

Weihnachtsausflug nach Dresden (03.12.2019)

Am 03.12.2019 unternahmen wir  einen Ausflug nach Dresden in die „Eiswelt“. Hier herrschte künstlicher „Winter“ mit minus 8 Grad Celsius, um die wunderschönen und ausdruckstarken Skulpturen nicht schmelzen zu lassen. Diese wurden von 23 Künstlern aus 13 verschiedenen Ländern mit Kettensäge, Meißel und Bügeleisen erschaffen. Die Motive aus internationalen Märchen sind bis zu 8 m hoch und weil man sich deren Entstehung kaum vorstellen kann, zeigen Videos den Eistransport und das namenhafte Künstlerteam bei der Arbeit. Wunderschön farbig beleuchtet glitzern die Figuren in der abgedunkelten Halle und bestechen durch ihre Detailtreue. Ein Erlebnis, für das wir uns gerne warm anzogen.


Unser nächster Besuch galt dem Museum für Volkskunst im Jägerhof.  Hier schauten wir Künstlern bei ihrem Handwerk zu und führten mit einem Holzkünstler ein sehr interessantes Gespräch. Nach genauer Berechnung zersägt er Leisten in nahezu unendlich viele Teile und setzt diese zu faszinierenden Figuren wie Vasen, Engeln oder Kerzenständern zusammen. Dies zu erfahren begeisterte uns, besonders schön aber war diese freundliche Begegnung. Auf unserem Rundgang durch die Dresdner Handwerkskunst vergangener Jahrhunderte sowie der Gegenwart bewunderten wir Geschick und Einfallsreichtum der Volkskünstler. In jedem Raum wurden Exponate zu einer bestimmten Epoche der Dresdner Handwerksgeschichte ausgestellt.


Nach diesem aufregenden und spannenden Besuch endete die unvergessliche Reise in Dresden mit einem gemeinsamen Mittagessen bei „Watzke“ am Goldenen Reiter.

Adventskranzbinden(23.11.2019)

Am 23. November haben wir zusammen mit allen Team Mitgliedern "Adventskränze gemacht.Es war eine wunderbare Zeit, die wir zusammen verbracht haben, und bei aller Koordination und Teamarbeit haben wir es alle geschafft, innerhalb weniger Stunden mehr als 25 Kränze bequem zu machen. Wir sprachen bei der Arbeit darüber, wie  Weihnachten in verschiedenen Ländern gefeiert wird und erfuhren viel über interessante und eigenartige Traditionen.  Wir genossen diesen Vormittag, besonders das kreative Verzieren  dieser Kränze machte uns Freude.

Gehölzpflanzung (16.11.2019)

Wir denken wie immer auch an unsere kleinen Freunde und pflanzten eine abwechslungsreiche
Hecke aus einheimischen Sträuchern, zur weiteren Verbesserung der Naturraumstruktur unseres Gartens. Bald werden hier Schlehe, Kornelkirsche und Weißdorn blühen. Auch einige nicht einheimischen Sträucher wie Erbsen- und Korkflügelstrauch sind integriert, denn im Hinblick auf die zunehmende Trockenheit und Hitze ist es sinnvoll, nicht auf die angestammten Pflanzenarten unseres Raumes zu bestehen. Wir haben 15 Arten verwendet um die Vielfalt zu zeigen. Es ist zudem auch ein Test, welche Sträucher sich behaupten. Eine Beschilderung macht unsere „Lehrhecke“ perfekt. Eine Pflanzaktion ist immer eine schöne Sache, weil wir gemeinsam etwas Bleibendes für die Zukunft schaffen. Bald wird die Pflanzung ein dichtes Versteck für Igel, Ringelnatter Eidechse und zahlreiche
Vogelarten.

Ehrenbaumpflanzung (12.11.2019)

Dank, Würdigung und Optimismus wurden ausgedrückt in einer feierlichen
Ehrenbaumpflanzung am 11. November 2019 .

Die sehr zahlreich anwesenden Mitglieder unseres Vereines, StadträtInnen, Sachkundige
EinwohnerInnen, VertreterInnen der Stadtverwaltung, VertreterInnen der Coswiger
Bürgerliste, Vorstandsmitglieder des Vereines Coswig Ort der Vielfalt waren in fröhlicher
Stimmung und standen mit ganzem Herzen hinter dieser Würdigung.
An einem schönen, zentralen Platz Coswigs, zwischen Nettomarkt und Neuer Feuerwehr,
erhielten unser Oberbürgermeister Frank Neupold und unser Stadtrat Bernhard Kromer
jeweils einen Ehrenbaum.
Unser Verein Interkultureller Garten Coswig e.V. bedankt sich mit der Pflanzung einer Eiche
bei Frank Neupold für seine Unterstützung und Wertschätzung unserer Arbeit, dafür, dass er
uns einen Platz in Coswig eingeräumt und ein Herz für uns gezeigt hat. Wir wissen dies zu
schätzen und werden die damit verbundenen Verpflichtungen nach unseren Kräften erfüllen.
Die zweite Eiche ist Bernhard Kroemer gewidmet und verkörpert eine Würdigung von der
Seite der Coswiger Bürgerliste. Die CBL, die er aufgebaut hat, ist seine
Herzensangelegenheit. Bernhard Kroemer hat auch uns, den IK Garten wesentlich
unterstützt und ist einfach überall wo Hilfe gebraucht wird. Er bringt Menschen ganz
unterschiedlicher Auffassungen zusammen für ein gemeinsames Ziel.
Diese beiden Bäume, eine Ungarische Eiche und eine Stieleiche, stehen nun hier und bilden
eine Einheit, wie diese beiden zu Ehrenden im Leben auch.
Sie zeigten Beide immer ein Herz und auch Verständnis für verschiedenste Menschen
unserer Stadt, suchten nach Lösungen für Probleme und führten Vieles zu einem guten
Ende.
Diese beiden Bäume sollen dies als Symbol verkörpern und gleichzeitig Wächter sein, dass
die freundliche und offene Gesinnung der beiden Gewürdigten auch in der Zukunft in
unserem Rathaus wohnt.
Unser Verein bedankt sich herzlich beim Baubetriebshof Coswig und bei der Börse für die
perfekte Unterstützung bei Pflanzung und Versorgung mit Imbiss und Getränk, bei der
Pressesprecherin der Stadt für das Bekanntmachen, bei der Konditorei Franke für das
Spendieren leckerer Brötchen und natürlich bei der Baumschule Schuhmann.
Das Schönste an diesem Event aber waren die überraschten Gesichter der Beiden, sie haben,
wie geplant, wahrscheinlich vorher wirklich nicht geahnt, um was es geht.
Cornelia Obst
Vereinsvorsitz IK Garten Coswig e.V.

Neue Bewässerungsanlage in unserem Garten

Heiße und trockene Sommer lassen uns verstärkt über das Thema Wasser diskutieren. Eng
damit verbunden sind Klimawandel und dessen Folgen, auch dies ist bei uns im Fokus. Trotz
unserer erprobten Wassersparmaßnahmen wie Bodenbedeckung, Einarbeiten von Lehmerde
und Wässern in den Abendstunden zwingen uns extrem hohe Wasserrechnung zu neuen
Lösungen.
Wir diskutieren lange und intensiv über den Bau eines Brunnens, aber was ist, wenn der
Grundwasserstand fällt, als ein Beispiel unkalkulierbarer Größe, neben Stromkosten und
Wasserdruck? So entschieden wir uns für eine Tröpfchenbewässerung , die mit absehbarer
Sicherheit funktioniert.
An dieser Stelle half uns dankenswerterweise die Postcode Lotterie mit finanzieller
Unterstützung. So konnten wir gemeinsam ein passendes Bewässerungssystem aussuchen
und in unserem Garten installieren.
Dabei kam allen Mitgliedern die Kostbarkeit Wasser erneut ins Bewusstsein, ebenso wurden
Besucher aufmerksam. Wir tauschten wertvolle Erfahrungen über die Handhabung der
Technik aus, aber auch über Gartenthemen und nebenbei erfuhren Interessierte, was sonst
noch im Garten geschieht.
Die Wirkung der Anlage ist perfekt: Die Pflanzen wachsen durch die gleichmäßige und
ausreichende Wasserversorgung wesentlich besser als vorher. Wir sparen Wasser, weil die
Tropfenmenge sofort aufgenommen wird und kaum ungenutzt in den Untergrund läuft. Beim
herkömmlichen Wässern mit dem Schlauch kann die Pflanze gar nicht alles aufnehmen. Als
enormer Vorteil erwies sich die Zeitersparnis aufgrund der automatisch gesteuerten
Bewässerung. Bei Hitze mussten vordem jeden Tag zwei Leute wässern, diese arbeiten nun
mit den anderen gemeinsam und so kann als weiteres Resultat eine insgesamt verbesserte
Gartenpflege und ein gutes Gemeinschaftsgefühl genannt werden.
In besonders schöner Erinnerung bleibt uns die Begeisterung über die wesentlich
verbesserte Beerenernte unserer vorher eher kümmerlichen Himbeeren sowie auch der
Weintrauben. Es geht dabei nicht nur um diese Früchte, sondern auch um den gemeinsamen
Erfolg unserer oft mühsamen Gartenpflege.
Wir beraten sehr gern alle Interessierten über dieses geniale Bewässerungssystem! Das ist
sicher ein guter Grund mehr für einen Besuch!

Seltener Bewohner an der Blühwiese in unserem Garten (15.10.2019)

In der wärmenden Mittagsonne des 15. Oktobers 2019 bewegte sich plötzlich ein graubraunes Band langsam durch die aufgeschichteten Pflanzenreste- kurz danach zeigte sich der schöne gelbgemusterte Kopf einer Ringelnatter! Das war eine große Überraschung für uns, denn so ein Tier wurden hier noch nie gesichet. Sie hatte offenbar auf dem gemähten Teil der Wiese ein Sonnenbad genommen, ehe sie offensichtlich durch uns gestört in ihr Versteck unter verwelkten Kürbispflanzen glitt.  Vielleicht gefällt ihr auch der  kleine flache Teich, vor 2 Jahren erst angelegt, andere Gewässer gibt es nicht in der Umgebung.
Wir freuen uns sehr über diese schöne Naturbeobachtung und gestalten unseren Garten mit weiteren Refugien für Kleintiere aus.

Buntes und fröhliches Sommerfest (31.07.2019)

Wir freuten uns sehr, an diesem besonderen Tag so zahlreiche und ganz verschieden Gäste begrüßen zu können.- Kinder aus Coswig, insbesondere aus der KiTa Löwenzahn, testeten ihr Kräuterwissen, besichtigten
den Garten und bereiteten gemeinsam mit unseren Vereinsmitgliedern Salate und leckere Häppchen aus geernteten Gartenfrüchten zu. Wirtschaftsminister Martin Dulig und Oberbürgermeister Frank Neupold freuten sich ebenso mit uns wie Christine Ruby aus dem Bürgerbüro der SPD und die ErzieherInnen der KiTA über diese Aktionen und die vielen impulsiven Begegnungen.
Unsere Gäste und wir Vereinsmitglieder nutzten diese Gelegenheit für angenehme, zwangslose
Gespräche, danke zu sagen für eine gute Zusammenarbeit und, ganz wichtig, Pläne für schmieden für gemeinsame Zukunftsprojekte.

Hummeln (01.06.2019)

Unsere letzte Veranstaltung, der Wildbienenvortrag zum Thema "Hummeln", ja diese zählen zu den Wildbienen, war sehr gut besucht. Dozentin Mandy Fritzsche, die ehrenamtliche Wildbienenbeauftragte aus Radebeul, überspielte geschickt eine technische Panne  und fesselte die Besucher mit ihrem humorvoll und eingängig präsentierten Wissen.  Als der Beamer endlich die Hummelfotos wiedergab, war die Freude der ca. 40 Teilnehmenden umso größer. 
Die anschließende Beobachtung im Lebensraum, unserem Naturgarten war besonders für die Kinder ein Erlebnis. Wir haben viel gelernt, waren fasziniert über die vielen Details aus dem Leben dieser kleiner Flieger und freuten uns  über das rege Interesse an den Insekten und an unserem Naturgarten!

Ausflug nach Findlingspark Nochten (08.04.2019)

Es war für uns ein schönes Erlebnis diese ungewöhnliche Landschaft gemeinsam zu erkunden. Neben wertvollen  Anregungen  für die Gestaltung einer Gartenfläche mit trockenheitsverträglichen Pflanzen  bekamen wir auch einen Einblick in die  Kultur und Traditionen der Sorben, sowie die unvermeidliche Umsiedlung und der Verlust der Heimat der Menschen, die damals an diesem Ort wohnten,

Ausflug nach Meißen (14.02.2019 )

Am 14.02.2019 unternahm unsere Gruppe einen unvergesslichen Ausflug nach Meißen. Es war ein wunderschöner Tag mit herrlichem Klima. Unser erstes Ziel war Dom Zu Meißen (Dom zu Meißen), wir haben es gerade von außen gesehen.
Unser zweites und Hauptziel war Albrechtsburg, Die Albrechtsburg in Meißen ist eines der bekanntesten spätgotischen Architekturdenkmäler und vergoldet als der erste Schlossbau Deutschlands. Die Höhenburg ist ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention.
Wir haben viele Porzellan-Artefakte gesehen und viel über die damit verbundene Geschichte erfahren. Auf einem malerischen Platz im alten Meißen befindet sich die Bäckerei Zieger, auf der wir den Meißener Fummelkuchen probierten. Diese örtliche Spezialität stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist ein essbarer Ballon mit einer kleinen Papierkruste, die mit Puderzucker bestäubt und völlig hohl ist. Süß, aber nicht feilschen, lieber für die Torten entscheiden .. Nach einem leckeren indischen Essen in einem Punjabi-Restaurant gingen wir mit tollen Erinnerungen nach Hause

Blumenwiesen für Sachsens Schmetterlinge (02.02.2019 )

Am 02.02.2019 hat unsere vierköpfige Gruppe an einem Seminar zum Thema Blumenwiesen für Sachsens Schmetterlinge teilgenommen.
Wir haben das gelernt, die übliche Art und Weise der Pflege unse-dabei rer Grünflächen hat europaweit zu einem drastischen Rückgang der Tagfalter geführt. Dies betrifft auch die Pflege von Freiflächen in den Siedlungsbereichen. Die meisten Tagfalterarten leben in gehölz- freien oder nur mit einzelnen Gehölzen bestandenen Lebensräumen wie Wiesen, Trockenrasen, Ruderalflächen, Waldlich- tungen, Gehölz-und Wegrändern. Diese Lebensräume würden ohne den Einfluss von uns Menschen durch den natürlichen schließlich mit Bäumen zuwachsen. Sie zu erhalten bedeutet, sie zu beweiden oder zu mähen. Zwar ist es mit moderner Mahd-folgen technik möglich, selbst große Flächen an ei- nem Tag komplett zu mähen, doch werden Prozess der Sukzession mit Büschen und schließlich mit Bäumen zuwachsen. Sie zu erhalten bedeutet, sie zu beweiden oder mähen. Zwar ist es mit moderner Mahd- technik möglich, selbst große Flächen an ei- nem Tag komplett zu mähen, doch werden dabei die allermeisten Entwicklungsstadien der Schmetterlinge, die zum Mahdzeitpunkt auf einer solchen Fläche leben, vernichtet. Leider ist genau dies weit verbreitete Praxis. Dabei ließen sich die negativen Auswirkun- gen für Tagfalter reduzieren, indem man die Art und Weise der Mahd an ihre Lebensge- wohnheiten anpasst.

Unsere Weinachtsfeier (11.12.2018)

Am 11.12.2018 fanden wir uns zusammen, um in gemütlicher Runde das ereignisreiche Jahr zu beschließen. Zwei Vereinsmitglieder aus Indien zeigten uns eine sehr interessante Präsentation über das Feiern des Weihnachtsfestes in Indien. Es ist so ganz anders als in Deutschland, sehr bunt, sehr  laut vor allem sehr fröhlich und ausgelassen. Die Menschen feiern und tanzen auch dabei an vielen zentralen Orten wie Einkaufszentren, Straßen und Plätzen. Auch eine Fotodokumentation als Jahresrückblick erinnerte uns an die vielen gemeinsamen Aktionen des nun zu Ende gehenden Jahres.
Bei Selbstgebackenen und eigens kreierten Speisen gab es viele Gespräche, für die bislang keine Zeit geblieben war. Wir tauschten uns darüber aus, was gut und was weniger gut war und natürlich über unsere neuen Ideen und Vorhaben.
Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Adventskranzbasteln (24.11.2018)

Am 24.11.18 bastelten wir gemeinsam mit Gemeindemitgliedern der Kirchgemeinde „Heilig Kreuz“ Adventskränze. Wir haben sehr viel Spaß gehabt, kreativ diese Kränze zu binden und zu dekorieren. Wir unterhielten uns über diese Tradition und  erfuhren wie sie entstand. Es gab viel zu erzählen, nicht nur über Weihnachten. Wir genossen diesen Nachmittag. 13 Kränze sind entstanden und jeder ein wenig anders.

Unser Herbstfest (13.10.2018)

An einem schönen sonnigen Tag am 13.10.2018 feierten alle Mitglieder des Interkulturellen Gartens gemeinsam das Herbstfest. Wir haben Pflanzen gepflanzt und bewässert. Einige Mitglieder haben Barbecue und leckere Suppen zubereitet. Und wir aßen, plauderten, lachten und hatten viel Spaß.

Thementag Wasser (11.10.2018)

Wir haben ein außergewöhnlich trockenes Jahr. Im Garten waren und sind wir ständig am
Gießen unserer Pflanzen. Wir erfuhren an diesem Tag wie vor einigen hundert Jahren die
Flussläufe noch aussahen, wie der Mensch sie begradigt hat und dem Wasser die alten
Wege blockierte. Das ist eine Ursache, warum wir in unserer Zeit immer öfter mit
gefährlichen Überschwemmungen und Hochwassern zu kämpfen haben. Wir suchten die
größten Flüsse Deutschland auf einer Karte und schauten nach, wo die Lockwitz in
Coswig fließt. Oder vielmehr, wo sie fließen müsste, denn auf unserer Exkursion die
Auerstraße entlang in Richtung Spitzgrund sahen wir nur das ausgetrocknete Bachbett.
Auf dem Weg zum Spitzgrundteich ging es durch den Friedewald und hier fanden wir
staubtrockenes Moos, welches normalerweise Wasser speichert. Der Wald ist
ausgetrocknet wegen der ausgebliebenen Niederschläge. Auch der Spitzgrundteich hat
nur halb so viel Wasser wie in den vergangenen Jahren. Oberhalb des Teiches ist der
Lauf der Lockwitz ebenfalls ausgetrocknet. Kiefern zeigen teilweise gelbe Nadeln und an
Laubbäumen sind oft eingedörrte Blätter zu sehen statt solche mit schöner Herbstfärbung.
Dieser Ausflug zeigte uns anschaulich, wie sich Trockenheit auf die Natur auswirkt.

Indisch kochen (22.09.2018)

Der Kochtreft  in der Kochschule Deutsch-International, getragen vom Verein Coswig- Ort Vielfalt e.V., war ein unvergessliches Ereignis für einige Mitglieder des Interkulturellen Gartens. Wir haben viel über die deutsche Art zu kochen gelernt und festgestellt, dass es sehr unterschiedliche Kochmethoden gibt. Es hat uns Freude gemacht, als wir mit deutschen Köchen und Familien agierten. Wir kochten insgesamt fünf indische Gerichte, Biryani, Zarda, Vada, Sambar und Dahi Bhalle.
Die Deutschen fanden indisches Essen sehr schmackhaft, und alle genossen auch Apfelsaft und ein Kirsch-Vanille-Dessert.

Landeserntedankfest 

(14.09.2018 bis 16.09.2018)

Das Landserentedankfest vom 14. bis 16.09.18 in Coswig war ein riesiges Fest. Es umfasste viele interessante Aktivitäten. Unser Verein  hatte einen Stand aufgebaut, die Kinder konnten Schmetterlinge basteln und verschiedene Gartenkräuter erkennen. Es war ein dreitägiges Fest mit viel Wissenserwerb und Interaktionen. Eine gute Gelegenheit für uns alle, etwas Neues zu lernen und Kontakte zu knüpfen.

Ausflug nach Moritzburg  (06.09.2018)

Am 06.09.2018 begab sich eine sechsköpfige Gruppe aus unserem Team auf eine unvergessliche Reise nach Moritzburg. Es ist eine tolle Stadt und ein sehr attraktives Touristenziel. Wir besuchten Schloss Moritzburg und fuhren mit einem  Pferdewagen durch den Wald bis zum Leuchtturm. Wir erfuhren viel Interessantes über August den Starken,  die angelegten Seen und die Gestaltung der Landschaft um Moritzburg.

Unsere Wildbienen (25.08.2018)

Wir gewannen Frau Mandy Fritzsche, Wildbienenbeauftragte, für einen Vortrag über diese interessanten und faszinierenden Insekten, die Vielen von uns weitgehend unbekannt sind. 
Wir bekamen einen Einblick in die Artenvielfalt, die Lebensweise und die Möglichkeiten des Schutzes für diese Tiere.

10 Jähriges Jubiläum (11.08.2018)

Verein Interkultureller Garten wurde 10 Jahre
Die Feier zu unserem 10 jährigen Vereinsbestehen war ein sehr schöner Erfolg für uns Alle
und eine Anerkennung unserer Arbeit!
Unter unseren Gästen befanden sich die Sächsische Staatsministerin Petra Köpping, der Oberbürgermeister Frank
Neupold und der Bürgermeister Thomas Schubert der Stadt Coswig sowie weitere zahlreiche Kooperationspartner.
Die Staatministerin freute sich über dieses gelungene

Beispiel der Integration und der
Oberbürgermeister bekräftigte in seiner Rede, dass der Interkultureller Garten in Coswig eine wichtige Rolle spielt und gebraucht wird. Ein schöneres Geschenk kann es nicht geben. 
Wir führten unsere Gäste- es waren an die 100 - durch unseren Garten und freuten uns über
die vielen Begegnungen und gewinnbringenden Gespräche.

Fahrt nach Berlin (07.06.2018)

Am 07.06.2018 sind wir, eine Gruppe von 10 Personen, nach Berlin gereist. Ziel der Reise
war es, den Interkulturellen Garten Berlin Lichtenberg zu erkunden und sich über die Arbeit
der Menschen in diesem Garten zu informieren. Dieser Garten ist rundherum von
Hochhäusern umgeben und bildete eine wertvolle Grüninsel in der Menschen
unterschiedlicher Nationen gemeinsam gärtnern. Besonders Kindergruppen finden hier
Kontakt zur Natur und dürfen für die Arbeit im Garten eigene Regeln aufstellen. Diese
müssen auch eingehalten werden, darauf achtet streng ein Jugendleiter. Wir haben
verschiedenen Pflanzen, einen Keramikofen und auch Bienenstöcke kennengelernt und
berichteten natürlich auch von unseren Aktivitäten im coswiger Garten. Es war ein sehr
gewinnbringender Austausch bei Kaffee und leckerem Kuchen.
Außerdem sahen wir bei unserem Stadtbummel durch das Zentrum verschiedene
Touristenattraktionen wie den Fernsehturm, das Reichstagsgebäude mit Sitz des
Bundestages, den „Tränenpalast“ als Gedenkmuseum der Teilung Deutschlands und andere
attraktive Orte.
Insgesamt war es für uns alle eine interessante Reise die uns sehr viel neues Wissen
brachte.

​Autor:Taslima Sayed

                                           INTERKULTURELLER GARTEN COSWIG e.V.